1. Akupunktur

    Die über 4000 Jahre alte Heilmethode aus China hat auch im Westen Anerkennung gefunden.

    Die traditionelle chinesische Akupunktur behandelt nach Untersuchungsbefunden wie

    Pulsdiagnostik, Zungendiagnostik sowie Beurteilung anderer Krankheitszeichen des 

    Körpers, z.B. Gesichtsfarbe, Stimme, geschmackliche Vorlieben u.a.

    Aus diesen Untersuchungen wird eine Diagnose aufgestellt, die den energetischen

    Zustand des Patienten beinhaltet.

    Daher zielt die traditionelle chinesische Akupunktur auf die Wiederherstellung des energetischen Gleichgewichts.

    Die TCM Akupunktur ist daher immer eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die daher umfangreicher und eingehender ist als die Akupunktur, die auf die Behandlung von Symptomen zielt.

     

    2. Schädelakupunktur

    Die Schädelakupunktur ist eine moderne Entwicklung und basiert auf der traditionellen chinesischen Akupunktur und neuroanatomischer Kenntnis der westlichen Medizin.

    Die Schädelakupunktur wurde zuerst 1971 von Dr. Jiao Shunfa, China, entwickelt und beschrieben.

    Diese Methode wird zur Behandlung von Lähmungen, Schlaganfallfolgen, Multipler Sklerose, Parkinson und anderer neurologischer Erkrankungen angewendet.

    Ich persönlich habe diese Methode zur Behandlung von Amyotropischer Lateralsklerose (ALS) eingesetzt. Genaue Darstellung der Methode und Behandlungserfolge sind auf meiner Internetseite unter ALS zu finden.

     

    3. Moxibustion

           Die Moxibustion ist ebenfalls eine alte chinesische Heilmethode, bei der eine kleine

           Menge Artemisia vulgaris (Beifuß) an verschiedenen Akupunkturpunkten erhitzt wird.

     Um übermäßige Erhitzung zu vermeiden, verwende ich Moxakegel (Sennenkyu aus Japan).

     Diese Methode kann zusammen mit Akupunktur, aber auch unabhängig von ihr benutzt werden.
     In besonderen Fällen werden auch spezielle Akupunkturnadeln, auf denen die Moxa (Beifuß)
     aufgebracht ist so direkt erwärmt.   

     

    4. Heilpflanzenbehandlung

    Die chinesische Heilpflanzenbehandlung ist eine ältere naturheilkundliche Methode als die Akupunktur. In China nimmt diese Methode 70% der Behandlung ein.

    Die einzelnen Pflanzen werden entsprechend ihres energetischen Gehalts verabreicht, nicht wegen ihrer chemischen Bestandteile. Ziel der Heilpflanzenbehandlung ist ebenso wie bei der TCM Akupunktur die Wiederherstellung des energetischen Gleichgewichts des Patienten.

    Bei der Entwicklung der chinesischen Heilpflanzenbehandlung haben die alten taoistischen Ärzte durch Naturbeobachtung und durch Selbstversuche ihren großen Beitrag geleistet.

     

    5. Pulsdiagnostik

    Die TCM-Pulsdiagnostik ist die wichtigste diagnostische Methode in der chinesischen Medizin. Es werden hierbei an 12 verschiedenen Pulstastpunkten an beiden Unterarmen die Pulse getastet, deren Qualität nach den Kriterien der TCM-Pulslehre gedeutet werden.

    Das Ergebnis ist maßgebend für die Behandlung des betreffenden Patienten.

 

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